Akquise Immobilienmakler

Akquise Immobilienmakler

22 Min. LesezeitAktualisiert: Feb 2026

Die größten Herausforderungen bei der Makler-Akquise heute

Der Immobilienmarkt hat sich in den letzten fünf Jahren dramatisch verändert. Was früher noch mit ein paar Anrufen und einem Klingelschild funktionierte, reicht heute längst nicht mehr aus. Eigentümer werden täglich von Maklern kontaktiert – per Telefon, E-Mail, Post und sogar an der Haustür. Das führt zu einer regelrechten Akquise-Müdigkeit auf Seiten der Verkäufer.

Gleichzeitig haben sich die Ansprüche erhöht. Eigentümer erwarten heute eine professionelle Beratung, die über das klassische "Wir verkaufen Ihre Immobilie" hinausgeht. Sie wollen verstehen, warum gerade jetzt der richtige Verkaufszeitpunkt ist, wie sich der Markt entwickelt und welche steuerlichen Aspekte zu beachten sind. Diese Komplexität macht es schwieriger, aber auch erfolgsversprechender für Makler, die sich darauf einstellen.

Ein weiteres Problem: Die meisten Makler nutzen noch immer dieselben Standard-Methoden. Kaltakquise am Telefon, unpersonalisierte Mailings und Haustür-Besuche ohne Vorankündigung sorgen eher für Verärgerung als für Vertrauen. Erfolgreiche Akquise heute bedeutet, sich von der Masse abzuheben und echten Mehrwert zu bieten, bevor überhaupt nach einem Auftrag gefragt wird.

Die Digitalisierung bringt zusätzliche Herausforderungen mit sich. Eigentümer informieren sich heute selbst über Immobilienportale, vergleichen Preise online und haben oft schon eine grobe Vorstellung vom Wert ihrer Immobilie, bevor sie überhaupt Kontakt zu einem Makler aufnehmen. Wer hier nicht mit fundierten Marktdaten und einer überzeugenden Online-Präsenz punkten kann, hat bereits verloren.

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Schon gewusst? Laut aktuellen Studien erhalten Immobilieneigentümer in Ballungsräumen durchschnittlich 3,4 Akquise-Anrufe pro Woche von verschiedenen Maklern. Nur 2% dieser Gespräche führen tatsächlich zu einem Besichtigungstermin.

Der Schlüssel liegt in der intelligenten Kombination verschiedener Akquise-Kanäle und einer klaren Positionierung. Makler, die heute erfolgreich akquirieren, setzen auf eine durchdachte Strategie, die online und offline miteinander verknüpft und konsequent auf Vertrauensaufbau ausgelegt ist.

Digitale Akquise-Strategien: Der moderne Weg zu neuen Mandaten

Die Leadgenerierung für Immobilien & Finance hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Während früher der persönliche Kontakt das A und O war, entscheidet heute oft der erste digitale Eindruck über Erfolg oder Misserfolg einer Akquise-Bemühung.

Google Ads bilden das Fundament einer erfolgreichen digitalen Akquise-Strategie. Eigentümer, die ernsthaft über einen Verkauf nachdenken, suchen gezielt nach Begriffen wie "Immobilie verkaufen", "Hausbewertung" oder "Makler [Stadtname]". Mit gezielten Anzeigen können Sie genau diese Suchenden erreichen. Besonders effektiv sind dabei lokale Kampagnen mit einem Radius von 10-15 Kilometern um Ihr Kerngebiet.

Ein häufiger Fehler: Viele Makler schalten Anzeigen mit generischen Texten wie "Wir verkaufen Ihre Immobilie schnell und sicher". Erfolgreicher sind spezifische Angebote: "Kostenlose Marktwertanalyse für Einfamilienhäuser in [Stadtteil]" oder "Verkauf ohne Maklerprovision möglich – wir beraten Sie kostenfrei". Solche Anzeigen erzielen Klickraten von 8-12%, während Standard-Anzeigen oft unter 2% liegen.

Facebook und Instagram eignen sich hervorragend für die Akquise, erfordern aber eine andere Herangehensweise. Hier geht es nicht um direkten Verkauf, sondern um Vertrauensaufbau durch wertvollen Content. Teilen Sie Marktanalysen, erklären Sie komplexe Immobilienbegriffe oder zeigen Sie erfolgreiche Verkäufe (natürlich anonymisiert). Ein Makler aus Hamburg hat so in 12 Monaten über 40 qualifizierte Anfragen generiert – ohne einen einzigen Werbepost.

LinkedIn wird oft unterschätzt, ist aber besonders für hochwertige Immobilien im B2B-Bereich oder bei vermögenden Privatpersonen extrem effektiv. Hier können Sie gezielt Geschäftsführer, Rechtsanwälte oder Ärzte ansprechen, die statistisch gesehen überdurchschnittlich oft Immobilien besitzen. Ein wöchentlicher Newsletter mit Marktdaten und Steuer-Updates kann hier wahre Wunder wirken.

Die eigene Website bildet das Herzstück der digitalen Akquise-Strategie. Sie muss binnen drei Sekunden überzeugen und dem Besucher sofort zeigen, warum Sie der richtige Makler für seinen Verkauf sind. Kostenlose Tools wie Immobilienbewertungsrechner, Verkaufskostenkalkulatoren oder Marktberichte zum Download fungieren dabei als sogenannte Lead-Magneten.

Email-Marketing ist tot? Von wegen. Richtig eingesetzt, erzielen Newsletter immer noch Öffnungsraten von 25-30% und Klickraten von 5-8%. Der Trick liegt in der Personalisierung und im Timing. Statt monatlicher Standard-Newsletter versenden erfolgreiche Makler event-basierte E-Mails: Nach Zinsentscheidungen der EZB, bei neuen Gesetzen oder lokalen Marktveränderungen.

Klassische Offline-Methoden neu gedacht

Bereit für systematisches Wachstum?

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Die Totgesagten leben länger – das gilt auch für klassische Akquise-Methoden. Während die meisten Makler diese Kanäle vernachlässigen oder falsch einsetzen, können Sie hier mit der richtigen Strategie echte Wettbewerbsvorteile erzielen.

Die Kaltakquise Immobilien am Telefon hat einen schlechten Ruf, funktioniert aber nach wie vor – wenn man es richtig macht. Der größte Fehler: Sofort mit dem Verkaufsangebot zu beginnen. Erfolgreiche Kaltakquiseure starten stattessen mit einem konkreten Mehrwert: "Guten Tag, ich rufe an, weil ich gesehen habe, dass in Ihrer Straße drei Häuser verkauft wurden. Die Preisentwicklung war wirklich interessant – darf ich Ihnen kurz mitteilen, was das für den Wert Ihrer Immobilie bedeutet?"

Ein systematischer Ansatz erhöht die Erfolgsquote dramatisch. Statt zufällig zu telefonieren, arbeiten erfolgreiche Makler mit Datenbanken und gezielter Vorbereitung. Sie wissen vor dem Anruf, wann die Immobilie gekauft wurde, welche Renovierungen stattgefunden haben könnten und wie sich die Nachbarschaft entwickelt hat. Diese Vorbereitung zahlt sich aus: Die Terminquote steigt von üblichen 0,5% auf 3-5%.

Postwurfsendungen werden oft belächelt, können aber bei richtiger Gestaltung überraschend effektiv sein. Der Schlüssel liegt in der Personalisierung und im Timing. Statt Standard-Postkarten verschicken clevere Makler personalisierte Briefe mit aktuellen Verkaufsdaten der jeweiligen Straße. Ein handgeschriebener Umschlag erhöht die Öffnungsrate um 300%, ein persönlicher Bezug ("Ihr Nachbar in der Hausnummer 15 hat letzte Woche verkauft") die Rücklaufquote um 150%.

Networking bleibt das Herzstück erfolgreicher Makler-Karrieren, hat sich aber professionalisiert. Früher reichten Stammtisch und Golfclub – heute braucht es strategisches Beziehungsmanagement. Erfolgreiche Makler bauen systematisch Netzwerke zu Steuerberatern, Rechtsanwälten, Bankberatern und Handwerkern auf. Ein Steuerberater mit 800 Mandanten kann mehr Empfehlungen generieren als jede Werbekampagne.

Veranstaltungsmarketing wird oft unterschätzt, bietet aber einzigartige Möglichkeiten für die Akquise. "Immobilienverkauf 2024: Was hat sich geändert?" – solche Informationsveranstaltungen ziehen genau die Zielgruppe an, die aktuell über einen Verkauf nachdenkt. Ein Makler in München generiert so monatlich 15-20 hochwertige Kontakte, von denen etwa 30% innerhalb von 12 Monaten tatsächlich verkaufen.

Door-to-Door-Akquise hat sich von der Haustür ins digitale Zeitalter entwickelt. Statt unangekündigt zu klingeln, nutzen moderne Makler vorab Online-Research und kündigen sich per Post oder E-Mail an: "Ich bin nächste Woche in Ihrer Nachbarschaft und würde gerne kurz die aktuellen Marktdaten für Ihre Straße vorbeibringen." Diese Vorankündigung erhöht die Erfolgsquote von 1% auf über 15%.

Eigentümer-Akquise: Zielgruppenspezifische Ansätze

Die Eigentümer Akquise Makler erfordert ein tiefes Verständnis für verschiedene Verkaufsmotivationen und Eigentümertypen. Nicht jeder Immobilienbesitzer ist gleich – und entsprechend unterschiedlich müssen auch die Akquise-Ansätze sein.

Erbengemeinschaften bilden eine der lukrativsten, aber auch schwierigsten Zielgruppen. Hier prallen oft emotionale Verbindungen zur Immobilie auf finanzielle Realitäten. Der klassische Fehler: Mit Verkaufsargumenten zu beginnen. Erfolgreicher ist es, sich als neutraler Berater zu positionieren, der bei der komplexen Entscheidungsfindung hilft. "Ich unterstütze Erbengemeinschaften dabei, alle Optionen objektiv zu bewerten – vom Verkauf über die Vermietung bis zur Aufteilung."

Besonders wichtig bei Erbengemeinschaften: Die Ansprache muss alle Beteiligten berücksichtigen. Ein personalisierter Brief an alle Erben mit einer neutralen Marktbewertung und dem Angebot eines kostenlosen Beratungsgesprächs erzielt bessere Ergebnisse als die Fokussierung auf eine Person. Die Erfolgsquote liegt hier bei richtigem Vorgehen bei 12-15%, deutlich höher als bei anderen Zielgruppen.

Scheidungsimmobilien erfordern besondere Sensibilität, bieten aber ebenfalls hohe Erfolgschancen. Hier geht es nicht um Verkaufsargumente, sondern um praktische Lösungen für eine schwierige Lebenssituation. Der Fokus liegt auf schneller, fairer Abwicklung und diskreter Beratung. Makler, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben, erzielen Erfolgsquoten von 20-25%.

Senioren über 65 stellen die größte Eigentümergruppe dar, sind aber auch die am häufigsten kontaktierte. Hier punktet, wer sich Zeit nimmt und nicht mit der Tür ins Haus fällt. Ein bewährter Ansatz: Kostenloses Informationsmaterial zu Themen wie "Immobilienverkauf im Alter: Steuerliche Aspekte" oder "Wohn-Rente: Alternative zum Verkauf". So positionieren Sie sich als Experte, bevor überhaupt das Wort "Verkauf" fällt.

Investoren und Kapitalanleger ticken komplett anders. Hier zählen knallharte Fakten: Renditen, Marktentwicklungen, steuerliche Optimierungen. Ein Newsletter mit aktuellen Yield-Analysen und Marktdaten generiert mehr Anfragen als jede emotionale Verkaufsargumentation. Diese Zielgruppe ist auch deutlich empfänglicher für LinkedIn-Marketing und digitale Kanäle.

Unser Tipp: Erstellen Sie für jede Zielgruppe eigene Landingpages auf Ihrer Website. "Erbengemeinschaft-verkauft.de", "scheidung-immobilie.de" oder "senioren-immobilienverkauf.de" wirken deutlich vertrauensvoller als generic Makler-Websites und erzielen 3-4x höhere Conversion-Raten.

Betriebsaufgaben und Unternehmensverkäufe werden oft übersehen, bieten aber enormes Potenzial. Hier geht es meist um größere Objekte mit entsprechend höheren Provisionen. Der Zugang erfolgt am besten über Steuerberater, Rechtsanwälte oder IHK-Netzwerke. Ein spezialisierter Newsletter für Unternehmer zum Thema "Immobilien bei Betriebsübergabe" kann hier Türen öffnen.

Die geografische Komponente spielt eine entscheidende Rolle. In Großstädten funktionieren digitale Methoden besser, während in kleineren Gemeinden persönliche Kontakte und lokale Präsenz entscheidend sind. Ein Makler in einer 30.000-Einwohner-Stadt berichtet: "Instagram bringt mir fünf Anfragen pro Monat, das Gespräch beim Bäcker aber zehn."

Praxisbeispiel: 340% mehr Akquise-Erfolg in 8 Monaten

Ein Maklerbüro in einer süddeutschen Großstadt mit 400.000 Einwohnern kämpfte 2023 mit sinkenden Mandatszahlen. Trotz hoher Ausgaben für Google Ads und klassische Werbung generierte das fünfköpfige Team nur 12-15 neue Mandate pro Monat. Die Hauptprobleme: Generische Marketing-Botschaften, fehlende Spezialisierung und keine systematische Lead-Nurturing-Strategie.

Die Analyse zeigte: 80% der Leads kamen über Google Ads, aber nur 3% wurden tatsächlich zu Mandaten. Die Website hatte eine Absprungrate von 78%, und E-Mail-Follow-ups fanden praktisch nicht statt. Das Telefon klingelte zwar, aber meist waren es unqualifizierte Anfragen oder Interessenten, die nur eine kostenlose Bewertung wollten.

Die Lösung bestand in einer kompletten Neuausrichtung der Akquise-Strategie. Zunächst wurde eine klare Spezialisierung definiert: Das Büro fokussierte sich auf drei Zielgruppen – Erbengemeinschaften, Senioren über 60 und Eigentümer von Einfamilienhäusern im Preissegment 500.000-1.200.000 Euro. Für jede Gruppe entstanden eigene Landingpages, Werbetexte und Follow-up-Sequenzen.

Die Google Ads-Kampagnen wurden komplett überarbeitet. Statt generischer Begriffe wie "Makler Stuttgart" fokussierten sich die Anzeigen auf spezifische Problemlösungen: "Erbe verkaufen ohne Stress", "Hausverkauf für Senioren" oder "Einfamilienhaus verkaufen in [Stadtteil]". Die Klickraten stiegen von 2,1% auf 8,7%, während die Kosten pro Klick um 35% sanken.

Parallel dazu wurde eine systematische E-Mail-Marketing-Strategie implementiert. Jeder Website-Besucher, der Kontaktdaten hinterließ, erhielt über 12 Wochen hinweg wertvolle Informationen zu seinem spezifischen Thema. Erbengemeinschaften bekamen beispielsweise eine Serie über "Die 7 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf im Erbfall", Senioren erhielten Informationen zu "Steueroptimierung beim Hausverkauf im Alter".

Ein weiterer Baustein war die Professionalisierung der Offline-Akquise. Das Team führte wöchentliche Schulungen zur Kaltakquise durch und entwickelte zielgruppenspezifische Gesprächsleitfäden. Statt zufällig zu telefonieren, arbeiteten die Makler mit qualifizierten Datenlisten und bereiteten jeden Anruf systematisch vor.

Der Durchbruch kam durch die Einführung eines kostenlosen "Verkäufer-Workshops". Jeden zweiten Samstag veranstaltete das Büro ein zweistündiges Seminar zu Themen wie "Immobilienverkauf 2024: Was hat sich geändert?" oder "Steuerfallen beim Hausverkauf vermeiden". Diese Veranstaltungen zogen monatlich 25-30 Teilnehmer an, von denen etwa 40% innerhalb von sechs Monaten tatsächlich verkauften.

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Schon gewusst? Die durchschnittliche Zeit vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss beträgt in der Immobilienbranche 4,7 Monate. Makler, die systematisches Lead-Nurturing betreiben, verkürzen diese Zeit auf 2,8 Monate und erhöhen gleichzeitig die Abschlussquote um 60%.

Nach acht Monaten sprachen die Zahlen für sich: Die monatlichen Neumandate stiegen von 12-15 auf 52-58 – eine Steigerung um 340%. Noch wichtiger: Die Qualität der Mandate verbesserte sich drastisch. Während früher 30% der Aufträge vorzeitig beendet wurden, lag diese Quote nun bei nur noch 8%. Die durchschnittliche Vermarktungszeit sank von 4,2 auf 2,8 Monate.

Das Geheimnis des Erfolgs lag in der konsequenten Ausrichtung auf spezifische Zielgruppen und deren individuelle Bedürfnisse. Statt mit der Gießkanne zu agieren, konzentrierte sich jede Maßnahme auf klar definierte Personas mit spezifischen Problemstellungen und Kommunikationspräferenzen.

Online vs. Offline: Die richtige Mischung finden

Die Debatte "Online vs. Offline" in der Makler-Akquise ist müßig – erfolgreiche Akquise funktioniert heute nur mit einer intelligenten Verknüpfung beider Welten. Die Frage lautet nicht "entweder oder", sondern "wie kombiniere ich beide Ansätze optimal?"

Die Customer Journey eines Immobilienverkäufers ist heute komplex und multi-channel. Ein typischer Verlauf: Der Eigentümer denkt über einen Verkauf nach und recherchiert zunächst online. Er besucht Immobilienportale, liest Artikel über Verkaufsstrategien und sucht nach lokalen Maklern. Parallel dazu spricht er mit Freunden, Familie und Nachbarn über seine Pläne. Erst nach dieser Orientierungsphase ist er bereit für den direkten Kontakt mit einem Makler.

Erfolgreiche Makler sind in jeder Phase dieses Prozesses präsent. Online durch SEO-optimierte Websites, wertvolle Content-Angebote und zielgerichtete Werbeanzeigen. Offline durch Networking, Empfehlungsmarketing und lokale Präsenz. Beide Kanäle verstärken sich gegenseitig: Die Online-Präsenz baut Vertrauen auf, bevor der persönliche Kontakt stattfindet. Der persönliche Eindruck verstärkt das online vermittelte Kompetenz-Image.

Ein praktisches Beispiel: Ein Eigentümer findet Sie zunächst über eine Google-Suche nach "Immobilienmakler [Stadtteil]". Er besucht Ihre Website, lädt einen kostenlosen Marktbericht herunter und trägt sich in Ihren Newsletter ein. Drei Wochen später erhalten Sie eine Empfehlung von einem zufriedenen Kunden – es ist derselbe Eigentümer, der Sie bereits online "kennt". Die Wahrscheinlichkeit eines Auftrags steigt exponentiell, da Sie bereits Vertrauen aufgebaut haben.

Die Kostenseite spricht ebenfalls für eine ausgewogene Strategie. Online-Kanäle haben oft niedrigere Streuverluste, benötigen aber Zeit zum Aufbau und kontinuierliche Pflege. Offline-Methoden können schnellere Ergebnisse erzielen, sind aber personalintensiver und schwerer skalierbar. Die optimale Mischung hängt von Ihrem Budget, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Marktgebiet ab.

In Großstädten und bei jüngeren Zielgruppen (bis 50 Jahre) dominieren Online-Kanäle. Hier sollten 60-70% des Akquise-Budgets in digitale Maßnahmen fließen. Bei Senioren und in ländlichen Gebieten sind persönliche Kontakte nach wie vor entscheidend. Hier sollte das Verhältnis umgekehrt sein: 60-70% Offline, 30-40% Online.

Die Messung des Erfolgs erfordert ein durchgängiges Tracking. Moderne CRM-Systeme können verfolgen, über welche Kanäle Leads generiert werden und welche Kombination zur höchsten Abschlussquote führt. Typische Erkenntnisse: Leads, die sowohl online als auch offline kontaktiert wurden, haben eine 3,5x höhere Abschlusswahrscheinlichkeit als Single-Channel-Kontakte.

Achtung: Viele Makler begehen den Fehler, Online- und Offline-Kanäle isoliert zu betrachten. Dadurch entstehen inkonsistente Botschaften und verwirrende Kundenerfahrungen. Achten Sie darauf, dass Ihre Positionierung, Ihre Werte und Ihre Kommunikation in allen Kanälen einheitlich sind.

Die Zeitkomponente spielt eine entscheidende Rolle. Online-Marketing benötigt meist 3-6 Monate, um erste Erfolge zu zeigen, skaliert dann aber exponentiell. Offline-Akquise kann sofort starten und erste Ergebnisse binnen Wochen liefern, stößt aber schnell an Kapazitätsgrenzen. Die ideale Strategie startet mit verstärkten Offline-Aktivitäten für schnelle Erfolge und baut parallel die Online-Präsenz für nachhaltiges Wachstum auf.

Häufige Akquise-Fehler und wie Sie sie vermeiden

Der Immobilienmarkt verzeiht keine Amateure – schon gar nicht bei der Akquise. Die meisten Makler machen dieselben Fehler, die nicht nur Zeit und Geld kosten, sondern auch den Ruf dauerhaft beschädigen können. Diese sieben Kardinalfehler sollten Sie unbedingt vermeiden.

Fehler Nummer eins: Die Gießkannen-Strategie. Viele Makler versuchen, jeden Eigentümer zu erreichen, statt sich auf profitable Zielgruppen zu fokussieren. Das führt zu generischen Botschaften, die niemanden wirklich ansprechen. Ein Makler, der gleichzeitig Luxusimmobilien, Eigentumswohnungen und Gewerbeimmobilien bewirbt, wirkt auf potenzielle Kunden wenig überzeugend. Erfolgreiche Akquise beginnt mit klarer Fokussierung.

Der zweite Kardinalfehler: Sofort verkaufen wollen. Die meisten Makler beginnen Gespräche mit Sätzen wie "Wollen Sie verkaufen?" oder "Ich kann Ihnen einen guten Preis bieten". Das wirkt aufdringlich und unprofessionell. Eigentümer befinden sich meist erst in der Orientierungsphase und brauchen Informationen, keine Verkaufsargumente. Beginnen Sie stattdessen mit echtem Mehrwert: aktuellen Marktdaten, steuerlichen Hinweisen oder Nachbarschaftsanalysen.

Fehler drei: Fehlende Nachfassaktion. Untersuchungen zeigen: 48% aller Verkaufsentscheidungen fallen erst nach dem fünften Kontakt. Dennoch geben 90% der Makler nach dem zweiten "Nein" auf. Ein systematisches Follow-up-System ist entscheidend für langfristigen Akquise-Erfolg. Wer heute "nein" sagt, kann in sechs Monaten durchaus interessiert sein.

Mangelnde Vorbereitung ist Fehler Nummer vier. Viele Makler kontaktieren Eigentümer, ohne sich über die Immobilie, die Nachbarschaft oder die Marktentwicklung informiert zu haben. Das wirkt unprofessionell und verschwendet die kostbare Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden. Fünf Minuten Recherche vor jedem Kontakt können die Erfolgsquote verdoppeln.

Der fünfte Fehler: Inkonsistente Kommunikation über verschiedene Kanäle hinweg. Online versprechen Sie "kostenlosen Service", am Telefon sprechen Sie sofort über Provisionen. Ihre Website suggeriert Luxus-Positionierung, Ihre Postwurfsendungen sehen aus wie Ramsch-Werbung. Solche Inkonsistenzen zerstören Vertrauen und Glaubwürdigkeit.

Fehler sechs: Das Vernachlässigen von Empfehlungsmarketing. Zufriedene Kunden sind die beste Akquise-Quelle – doch die meisten Makler fragen nie aktiv nach Empfehlungen. Ein strukturiertes Empfehlungssystem kann die Akquise-Kosten um 60% reduzieren und gleichzeitig die Erfolgsquote verdoppeln. Jeder zufriedene Kunde sollte systematisch nach möglichen Empfehlungen gefragt werden.

Der siebte und vielleicht größte Fehler: Keine Erfolgsmessung. Viele Makler haben keine Ahnung, welche Akquise-Maßnahmen funktionieren und welche Geldverschwendung sind. Ohne Tracking von Kosten pro Lead, Conversion-Raten und Customer-Lifetime-Value ist eine Optimierung unmöglich. Was nicht gemessen wird, kann nicht verbessert werden.

Ein unterschätzter Aspekt ist das Timing. Viele Makler kontaktieren Eigentümer zum falschen Zeitpunkt: Montags um 8 Uhr, freitags nach 17 Uhr oder während der Ferienzeit. Studien zeigen: Die beste Zeit für Kaltakquise sind Dienstag bis Donnerstag zwischen 10-12 Uhr und 14-16 Uhr. E-Mails werden am besten dienstags um 10 Uhr geöffnet.

Messbare Erfolge: KPIs und Erfolgskontrolle in der Akquise

Wer seine Akquise nicht misst, arbeitet im Blindflug. Erfolgreiche Makler wissen genau, welche Maßnahmen funktionieren, was sie kosten und wo Optimierungspotenzial liegt. Die richtigen Kennzahlen (KPIs) sind dabei entscheidend – doch viele Makler messen die falschen Dinge oder gar nichts.

Der wichtigste KPI ist die Cost per Acquisition (CPA) – die Kosten pro gewonnenem Mandat. Diese Zahl setzt alle Akquise-Ausgaben (Zeit, Geld, Personal) in Relation zu den tatsächlich gewonnenen Aufträgen. Ein durchschnittlicher CPA von 800-1.200 Euro pro Mandat gilt als gut, Top-Performer schaffen 400-600 Euro. Entscheidend ist die Berechnung aller Kosten: nicht nur Werbung, sondern auch Personalzeit, Fahrtkosten und Tools.

Die Conversion Rate zeigt, welcher Prozentsatz Ihrer Leads tatsächlich zu Mandaten wird. Industry-Standard sind 8-12%, Spitzen-Performer erreichen 15-20%. Noch wichtiger sind die Conversion Rates der verschiedenen Kanäle: Google Ads führt typischerweise zu 3-5% Conversion, Empfehlungen zu 25-35%, qualifizierte Kaltakquise zu 8-12%. Diese Unterschiede entscheiden über die Budgetverteilung.

Der Lead-to-Appointment-Ratio misst, welcher Anteil der Leads zu einem persönlichen Gespräch führt. Hier sollten Sie mindestens 30-40% erreichen. Liegen Sie darunter, stimmt entweder die Zielgruppenansprache nicht oder die Lead-Qualifikation funktioniert nicht optimal. Bei Kaltakquise sind 5-8% realistisch, bei Content-Marketing-Leads 40-50%.

Die Time-to-Conversion zeigt, wie lange es vom ersten Kontakt bis zum Vertragsabschluss dauert. Der Branchendurchschnitt liegt bei 4-6 Monaten, aber Top-Performer schaffen 2-3 Monate. Eine kürzere Time-to-Conversion bedeutet schnelleren Cashflow und höhere Effizienz. Systematisches Lead-Nurturing kann diese Zeit um 30-50% reduzieren.

Customer Lifetime Value (CLV) wird oft unterschätzt, ist aber entscheidend für die langfristige Profitabilität. Ein Kunde, der einmal verkauft hat, generiert oft weitere Aufträge: Nachkäufe, Empfehlungen oder spätere Verkäufe. Der durchschnittliche CLV liegt bei 2,8 Mandaten pro Kunde über 10 Jahre. Diese Zahl sollte in die Akquise-Budget-Planung einfließen.

Die Response Rate misst den Erfolg einzelner Kampagnen. Bei E-Mail-Marketing sollten Sie 2-5% erreichen, bei Postwurfsendungen 0,5-1,5%, bei Kaltakquise 1-3%. Niedrige Response Rates deuten auf Probleme bei Zielgruppenansprache, Timing oder Botschaft hin.

Channel Attribution zeigt, welche Kombination von Kanälen zum Erfolg führt. Moderne CRM-Systeme können verfolgen, ob ein Kunde zunächst über Google Ads kam, dann den Newsletter abonnierte und schließlich nach einem Telefonanruf den Auftrag erteilte. Diese Multi-Touch-Attribution ist entscheidend für die optimale Budgetverteilung.

Die Qualifikationsrate unterscheidet zwischen Leads und wirklich verkaufsbereiten Eigentümern. Nicht jeder Websitebesucher will sofort verkaufen. Erfolgreiche Makler verwenden Qualifikationsfragen und -prozesse, um echte Verkäufer von Neugierigen zu unterscheiden. Eine hohe Qualifikationsrate spart Zeit und erhöht die Effizienz.

Ein oft übersehener KPI ist die Empfehlungsrate: Wie viele Ihrer Kunden empfehlen Sie weiter? Top-Performer erreichen 40-60% Empfehlungsraten durch systematisches Empfehlungsmanagement. Jede Empfehlung kostet praktisch nichts und konvertiert überdurchschnittlich gut.

Das Marketing für Immobilienmakler erfordert auch die Messung von Markenbekanntheit und Reputation. Tools wie Google My Business Insights, Social Media Analytics oder Review-Monitoring zeigen, wie sich Ihr Markenimage entwickelt. Eine starke lokale Marke reduziert Akquise-Kosten und erhöht Conversion-Raten.

Wie scale.immo Ihre Akquise auf das nächste Level bringt

Bei scale.immo verstehen wir die Herausforderungen der modernen Makler-Akquise aus 15 Jahren Praxis. Wir haben einige der erfolgreichsten Proptechs mit aufgebaut, die später von der ImmoScout/Aviv Gruppe akquiriert wurden, und wissen genau, welche Strategien funktionieren – und welche nur Geld verbrennen.

Unsere Arbeit beginnt immer mit einer detaillierten Analyse Ihrer aktuellen Akquise-Performance. Dabei schauen wir nicht nur auf die offensichtlichen Kennzahlen, sondern decken auch versteckte Potenziale auf. Ein Beispiel: Ein Münchener Maklerbüro hatte eine Website-Conversion-Rate von nur 0,8%. Nach unserer Optimierung stieg sie auf 4,2% – allein dadurch entstanden monatlich 15 zusätzliche qualifizierte Leads ohne einen Cent mehr Werbebudget.

Unser datengetriebener Ansatz unterscheidet uns von klassischen Marketing-Agenturen. Wir arbeiten mit proprietären Analyse-Tools, die speziell für die Immobilienbranche entwickelt wurden. Diese zeigen genau, welche Zielgruppen in Ihrem Gebiet am profitabelsten sind, zu welchen Zeiten sie am besten erreichbar sind und über welche Kanäle sie am ehesten konvertieren. Ein norddeutscher Kunde konnte so seine Akquise-Kosten um 47% senken, während die Mandatszahl um 280% stieg.

Besonders stolz sind wir auf unsere CRM-Integration und Lead-Nurturing-Systeme. Viele Makler verlieren wertvolle Leads, weil sie keine systematische Nachfassstrategie haben. Unser System verfolgt jeden Kontakt vom ersten Websitebesuch bis zum Vertragsabschluss und darüber hinaus. Automatisierte E-Mail-Sequenzen, intelligente Erinnerungen und personalisierte Content-Empfehlungen sorgen dafür, dass kein Lead verloren geht.

Ein Hamburger Maklerbüro berichtet: "Früher haben wir 60% unserer Leads nach dem ersten Nein verloren. Jetzt konvertieren wir 23% davon innerhalb der nächsten 12 Monate. Das hat unseren Umsatz praktisch verdoppelt, ohne dass wir mehr Leads generieren mussten."

Unsere Content-Strategie für Makler basiert auf echten Suchvolumen-Daten und Conversion-Optimierung. Wir erstellen nicht nur irgendwelche Artikel, sondern Content, der Ihre Zielgruppen genau dort abholt, wo sie in ihrer Verkaufsentscheidung stehen. Von der ersten Orientierung bis zur finalen Maklerauswahl begleiten wir potenzielle Kunden mit wertvollen Informationen. Das baut Vertrauen auf und positioniert Sie als Experten, bevor überhaupt der erste persönliche Kontakt stattfindet.

Ein besonderer Fokus liegt auf der lokalen SEO-Optimierung. Während andere Agenturen auf generische Keywords setzen, optimieren wir auf hochspezifische, lokale Suchbegriffe mit kaufbereiten Suchvolumen. "Einfamilienhaus verkaufen [Stadtteil]" konvertiert 8x besser als "Immobilienmakler [Stadt]" – kostet aber nur einen Bruchteil bei Google Ads.

Unsere Kunden profitieren auch von unserem einzigartigen Netzwerk in der Immobilien- und Finanzbranche. Durch Partnerschaften mit PropTechs, Finanzdienstleistern und Branchenmedien können wir Synergien schaffen, die weit über klassisches Marketing hinausgehen. Co-Marketing-Aktionen, Content-Partnerschaften und gemeinsame Veranstaltungen eröffnen neue Akquise-Kanäle, die andere Makler gar nicht kennen.

Besonders erfolgreich ist unser Ansatz bei der Zielgruppensegmentierung und -ansprache. Statt mit der Gießkanne zu arbeiten, entwickeln wir für jede Zielgruppe spezifische Customer Journeys mit maßgeschneiderten Touchpoints. Erbengemeinschaften werden anders angesprochen als Senioren, Scheidungsimmobilien erfordern andere Botschaften als Investoren-Verkäufe.

Der Erfolg spricht für sich: Unsere Kunden steigern ihre Akquise-Performance durchschnittlich um 240% innerhalb der ersten 12 Monate. Noch wichtiger: Die Qualität der Mandate verbessert sich deutlich, da wir hochqualifizierte Leads generieren statt ungefilterte Masse. Das führt zu kürzeren Vermarktungszeiten, höheren Abschlussquoten und zufriedeneren Kunden.

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FAQ: Die wichtigsten Fragen zur Makler-Akquise

Wie viele Anrufe braucht es durchschnittlich für einen Auftrag?

Die Anzahl der notwendigen Kontakte hängt stark von der Qualität der Leads und Ihrer Vorgehensweise ab. Bei qualifizierter Kaltakquise mit guter Vorbereitung liegt die durchschnittliche Conversion-Rate bei 2-3%, das bedeutet 33-50 Anrufe pro Auftrag. Unqualifizierte Kaltakquise kann jedoch 200-300 Anrufe pro Auftrag bedeuten. Deutlich besser funktionieren vorqualifizierte Leads aus Online-Marketing oder Empfehlungen: Hier reichen oft 8-15 Kontakte für einen Auftrag. Der Schlüssel liegt nicht in der Menge, sondern in der systematischen Vorbereitung und Nachfassstrategie. Studien zeigen, dass 48% aller Kaufentscheidungen erst nach dem fünften Kontakt fallen – die meisten Makler geben aber nach dem zweiten "Nein" auf.

Was kostet erfolgreiche Makler-Akquise pro Monat?

Die Akquise-Kosten variieren stark je nach Region, Zielgruppe und gewählten Methoden. Ein professionelles Setup sollte mindestens 2.000-3.000 Euro monatlich umfassen: 800-1.200 Euro für Google Ads, 300-500 Euro für Content-Marketing und SEO, 200-400 Euro für Tools und CRM-Systeme, plus Personalkosten für die Umsetzung. In Großstädten oder bei Luxusimmobilien können die Kosten deutlich höher liegen, da die Konkurrenz intensiver und die Klickpreise teurer sind. Wichtiger als die absoluten Kosten ist jedoch die Cost per Acquisition (CPA). Bei einem durchschnittlichen CPA von 800-1.200 Euro pro Mandat sollten die monatlichen Akquise-Kosten etwa 10-15% des erwarteten monatlichen Provisionsumsatzes betragen. Wer monatlich 50.000 Euro Provision umsetzt, kann 5.000-7.500 Euro in Akquise investieren.

Funktioniert Kaltakquise bei Immobilien noch?

Kaltakquise funktioniert nach wie vor, aber nur mit der richtigen Strategie und Professionalität. Unpersonalisierte Massenanrufe nach dem Motto "Wollen Sie verkaufen?" sind tatsächlich tot und können sogar rechtliche Probleme verursachen. Erfolgreiche moderne Kaltakquise basiert auf sorgfältiger Vorbereitung, echtem Mehrwert und professioneller Gesprächsführung. Statt sofort zu verkaufen, beginnen Top-Performer mit wertvollen Informationen: "Ich rufe an, weil in Ihrer Straße drei Häuser verkauft wurden – die Preisentwicklung war interessant, das könnte für Sie relevant sein." Die Erfolgsquote steigt dramatisch, wenn Sie vor dem Anruf über die Immobilie, die Nachbarschaft und aktuelle Marktdaten informiert sind. Moderne Kaltakquise ist Teil eines Multi-Channel-Ansatzes: Der Anruf folgt auf eine E-Mail oder einen Brief, und nach dem Gespräch folgt systematisches Nachfassen.

Welche Online-Kanäle sind für Makler am effektivsten?

Google Ads bleiben der effektivste Online-Kanal für sofortige Ergebnisse, besonders bei lokalen Suchanfragen wie "Immobilie verkaufen [Stadtname]" oder "Hausbewertung [Stadtteil]". Die Conversion-Rates liegen bei 3-8%, je nach Qualität der Landingpage und Zielgruppe. Facebook und Instagram eignen sich hervorragend für Vertrauensaufbau und Brand Building, konvertieren aber langsamer. Hier sollten Sie auf wertvollen Content setzen, nicht auf direkte Werbung. LinkedIn ist besonders effektiv für hochwertige Immobilien und B2B-Geschäfte – hier können Sie gezielt Geschäftsführer, Ärzte oder Anwälte ansprechen. E-Mail-Marketing wird unterschätzt, erzielt aber bei richtiger Anwendung Öffnungsraten von 25-35% und ROI-Werte von 1:42. Die eigene Website mit SEO-Optimierung funktioniert langfristig am besten: Einmal richtig aufgesetzt, generiert sie jahrelang kostengünstige, hochqualifizierte Leads. Der Erfolg liegt in der intelligenten Kombination aller Kanäle, nicht in der Fokussierung auf einen.

Wie lange dauert es, bis Akquise-Maßnahmen Ergebnisse zeigen?

Die Antwort hängt stark von der gewählten Strategie ab. Google Ads können binnen 24 Stunden erste Leads generieren, brauchen aber 2-4 Wochen Optimierung für profitable Ergebnisse. Kaltakquise zeigt sofort Resultate – allerdings nur, wenn sie professionell umgesetzt wird. E-Mail-Marketing beginnt nach dem ersten Versand zu wirken, entwickelt seine volle Kraft aber erst nach 3-6 Monaten systematischer Anwendung. SEO und Content-Marketing brauchen 4-8 Monate für spürbare Ergebnisse, liefern dann aber die nachhaltigsten und kostengünstigsten Leads. Social Media Marketing benötigt 6-12 Monate kontinuierlicher Arbeit für messbare Akquise-Erfolge. Die beste Strategie kombiniert schnelle Maßnahmen (Google Ads, Kaltakquise) für sofortige Ergebnisse mit langfristigen Investments (SEO, Content) für nachhaltigen Erfolg. Realistische Erwartung: Nach 3 Monaten sollten die ersten Erfolge sichtbar sein, nach 6-12 Monaten sollte das System stabil und profitabel laufen.

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